Streitigkeiten über die Hundesteuer

pet-423398_640(1)Immer wieder kommt es zwischen Hunde- und Katzenbesitzern zu Streitigkeiten. Der Grund dafür ist relativ einfach, die Hundebesitzer müssen Steuern für ihren Liebling bezahlen, die Katzenhalter jedoch nicht. Wer sich einen Hund anschaffen möchte, muss ihn zwangsläufig auch anmelden.

 

Jetzt ist es sogar ein absolutes Muss für jeden. Danach erhält die Person einen Steuerbescheid, in dem die Höhe der Steuer berechnet wurde. In den meisten Fällen, das ist jedoch von Gemeinde zu Gemeinde unterschiedlich, geht es um einen Betrag nicht unter 100 Euro pro Jahr.

Wie kann es eigentlich zu der Hundesteuer?

Die Hundesteuer gibt es in Deutschland seit Beginn des 19. Jahrhunderts. Je nach Ermessen war und ist sie unterschiedlich hoch. Zu dieser Zeit war ein Hund noch ein Luxusgut und die Steuer richtete sich mehr an begüterte Personen. Katzenbesitzer hielten ihre Tiere aus praktischen Gründen, meisten auf Bauernhöfe, wo sie zum Mäuse- und Rattenfang eingesetzt wurden. Eine Katze zu besteuern kam niemandem in den Sinn.

Warum gibt es heute noch keine Katzensteuer?

Auch wenn die gesamte Tierhaltung zu heutiger Zeit eine ganz andere ist, wird es eine Katzensteuer in absehbarer Zeit eher nicht in Deutschland geben. Das würde sich auch komplizieren, denn dann müsste eine Gesetzes-Änderung erfolgen. Da Katzen immer noch auf vielen Bauernhöfen gehalten werden, spricht ihnen eine Gemeinde einen gewissen Mehrwert zu. Außerdem soll die Hundesteuer auch die Haltung gewisser gefährlicher Hunderassen kontrollieren. Eine gefährliche Katzenrasse gibt es nämlich nicht.

Hundesteuerbefreiung oder Ermäßigung

Für gewisse Hunde gibt es jedoch eine Befreiung oder zu mindestens eine Ermäßigung. Dies gilt insbesondere für Tiere, die einen “Verwendungszweck“ haben. Hier ist der Blindenhund oder der Rettungshund gemeint. Natürlich muss man für die Hunde einen Antrag stellen, der ist in dem Monat zu stellen, indem die Vergünstigung wirksam werden soll. Wird ein Antrag genehmigt, ist er auf einen Zeitraum von 12 Monaten begrenzt.

 

Die Hundesteuerbefreiung wird erlassen bei:

  • Hunden, die dem Schutz und der Hilfe von blinden, tauben oder sonst hilflosen Personen dient.
  • Hunde die eine Prüfung zu einem Rettungshund erfolgreich absolviert haben
  • Gebrauchshunde von Förstern und Jägern im Privatforstdienst
  • Gebrauchshunde für Herden in einer erforderlichen Anzahl

 

Für einen Antrag braucht der Antragsteller die Bescheinigung über seine Behinderung, ansonsten Bescheinigungen über Miethöhe, Unterhaltsleistungen, Heizkosten usw.

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