Eigeninitiative spart Geld!

wall-434632_640Wer ein Haus baut, möchte so viel Geld sparen wie möglich, das ist auch kein Problem, wenn der spätere Hausherr mit Hand anlegt. Bei nicht zu ungeschickten Männern ist es denkbar, dass sie einiges selber machen können, damit unter dem Strich kein Minus ist.

Wände verputzen leicht gemacht

Eine Wand muss verputzt werden, um ihr die entsprechende Optik zu verleihen, davor muss jedoch erst einmal das entsprechende Material gekauft werden. Die Aufmerksamkeit sollte dabei auf die Tragfähigkeit der Wand gelenkt werden und dann muss sie erst einmal mit Tiefengrund behandelt werden, erst jetzt geht es an das eigentliche verputzen.

Putz ist nicht gleich Putz, das wird jedem spätestens im Baumarkt klar. Für die Außenwände empfiehlt es sich zum groben Putz zu greifen, denn hiermit können auch kleinere Unebenheiten in der Fassade gut ausgeglichen werden. Für Innenwände eignet sich feiner Putz am besten.

Bevor das Verputzen beginnen kann, wird festgestellt, ob die Wand den Putz nicht wieder abwirft. Zieht die Wand nämlich zu viel Feuchtigkeit heraus, wird der Putz zu schnell trocken und fällt wieder ab. Darum ist es sinnvoll, vorher Tiefengrund aufzutragen. Der lässt sich gut rollen oder aufsprühen. Das Aufsprühen erweist sich bei dieser Arbeit als einfach, aber danach muss erst gewartet werden bis der Tiefengrund eingetrocknet ist. Darum sollte immer eine Nacht verstreichen, bevor es weiter geht.

Vorarbeiten nicht vergessen

Damit keine Sauerei entsteht, sollte der Boden mit einer Plane abgedeckt werden und auch die Fenster müssen vorbereitet werden. Alle Kanten die zur Decke führen sollten mit Klebeband versehen und auch die Fensterbänke sollten gesichert sein. Erst jetzt kann der Putz angerührt werden, dabei immer genau nach Anleitung auf der Verpackung arbeiten, denn nur so ist gewährleistet, dass das richtige Mischverhältnis eingehalten wird.

Jetzt kann es losgehen

Zuerst wird mit einer Kelle eine dicke Schicht Putz aufgetragen und dann wird er mit einem Tapetenabreißer gleichmäßig auf der ganzen Fläche verteilt. Ist die gesamte Fläche mit Putz verdeckt muss wiederum abgewartet werden, bis der Putz angetrocknet ist. Mit einem Schwamm wird nun in Kreisbewegungen der Putz weiter verarbeitet, anschließend die Fläche noch einmal trocknen lassen.

Jetzt kann der Fugenreibschwamm zum Einsatz kommen, das ist wichtig, denn der Putz muss eine gleichmäßige Struktur bekommen. Jetzt hat die Wand Zeit richtig zu trocknen, allerdings kann das bis zu fünf Wochen dauern. Erst dann darf weiter gearbeitet werden.

Verputzen erweist sich in den meisten Fällen als einfacher als erwartet und wenn dann noch Bekannte oder Freunde mithelfen wird diese Arbeit schnell erledigt und es wurde sehr viel Geld eingespart.

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