Die Wohnungskündigung

hand-110306_640Wenn ein Mieter seine Wohnung kündigt, dann geht das eben nicht Mal so, denn es müssen schon gewisse Fristen und Formen eingehalten werden. In erster Linie muss natürlich dafür gesorgt werden, dass die Kündigung auch beim Vermieter ankommt.

 

Deshalb ist man als Mieter, immer auf der sicheren Seite, das Kündigungsschreiben immer per Einschreiben einzureichen, denn so hat man dann auf jeden Fall, auch den Beweis, dass die Kündigung unter Einhaltung der Kündigungsfrist eingereicht wurde.

Eine Kündigung ist immer erst dann wirksam, wenn auch die Kündigungsfrist eingehalten wurde. Wird diese verpasst, dann kann es sein, dass die Miete um einen weiteren Monat bezahlt werden muss. Eine Kündigung muss immer bis spätestens, dem dritten Tag, eines neuen Monats beim Vermieter eingehen, dann ist die Kündigung zum nächsten Monat rechtsgültig.

 

Der genaue Termin muss immer im Kündigungsschreiben stehen, denn nur so ist auch sichergestellt, dass der betreffende Monat auch gemeint ist.

 

Probleme bei der Kündigung

 

Bei der Kündigung ist also immer Vorsicht geboten. Niemals sollte eine Kündigung, mündlich ausgesprochen werden, denn dann kann es natürlich sein, dass der Vermieter behauptet, nichts von der Kündigung zu wissen. Wenn das Objekt dann auch noch in einer Gegend steht, wo nicht unbedingt Wohnungsnot herrscht oder das Haus in einem katastrophalen Zustand ist, dann wird sich der Vermieter schwertun, einen Nachmieter zu finden.

 

Und dann kann er natürlich behauten, dass keine Kündigung eingereicht wurde. Die Kündigung sollte also sicherheitshalber immer mit einem Übergabe-Einschreiben erfolgen. Dieses hat den Vorteil, dass sie nur dann ausgehändigt werden darf, wenn der Empfänger persönlich beim Zusteller auch für den Empfang unterschreibt. So kann also zu jeder Zeit nachgewiesen werden, wann die Kündigung erfolgte. Aber leider ist es auch hier, eine unsichere Sache, denn was wenn der Vermieter dieses Einschreiben nicht annimmt.

 

Welche Möglichkeiten gibt es noch

 

Natürlich sollten die weiteren Methoden nur im Härtefall veranlasst werden. Das könnte dann der Fall sein, wenn es vielleicht ohnehin schon Streitigkeiten zwischen Mieter und Vermieter gibt. Es kann auch gegen eine Gebühr, ein Gerichtsvollzieher bestellt werden. Dieser wird dann dem Vermieter die Kündigung aushändigen. Aber wie gesagt, das sollte nicht unbedingt die Regel sein.

 

Der Mieter kann natürlich auch eine Kündigung aufsetzen und sie persönlich beim Vermieter abgeben, der Empfang ist dann aber schriftlich zu bestätigen und das per Unterschrift. Auch das Einwurf-Einschreiben könnte noch infrage kommen, denn hier wirft der Zusteller den Brief in den Briefkasten und bestätigt die Zustellung.

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