Bodenplatten – auf neuen Wegen durch den Garten

pathway-286368_640Wenn der bisherige Weg durch den Garten nicht mehr ansehnlich ist, oder aber bisher gar kein Weg angelegt wurde, sondern man über den Rasen laufen musste, wird es Zeit, sich der Gartengestaltung mit attraktiven Bodenplatten zuzuwenden.

 

Bodenplatten eignen sich hervorragend dafür, einen neuen Weg zu verlegen. Die Zeiten, in denen man durch nassen Rasen oder Matsch laufen musste, sind damit vorbei. Und das schöne dabei ist, dass Bodenplatten sich mit dem nötigen handwerklichen Geschick auch durchaus selbst verlegen lassen.

 

Genauso wie der Zaunbau handelt es sich hier um ein interessantes Do it yourself Heimwerker-Projekt, bei dem man sich ausleben kann. Praktisch jeder Baumarkt wie Hornbach oder Obi führt eine breite Auswahl an Bodenplatten in verschiedensten Ausführungen. Beton ist bei Bodenplatten ein sehr beliebtes Material, ebenso wie Naturstein.

 

Im besten Fall wählt man Bodenplatten, die über eine raue Oberfläche verfügen. Diese Bodenplatten sind bei Nässe nicht so rutschig und bieten auch bei Schnee und Eis eine bessere Trittsicherheit. Glatte Bodenplatten können hier schnell zur Stolper- und Rutschfalle werden.

 

Besonders fix geht es, wenn nur ein sehr kurzes Stück Weg mit Bodenplatten ausgelegt werden soll, etwa vom Gartentor zum Beet. Dazu empfehlen sich unregelmäßige Bodenplatten aus Naturstein, die einfach auf den Boden gelegt werden. Hier muss nichts gehämmert werden und auch ein einbetonieren ist nicht nötig. Sicher ablegen und ausrichten, mehr bedarf es hier nicht. Das um diese Bodenplatten herum wachsende Gras oder Unkraut muss jedoch fortan manuell entfernt werden, da ein Manövrieren mit dem Rasenmäher entlang der Kanten der Bodenplatten nicht möglich ist.

 

Etwas mehr Aufwand für einen Gartenweg mit Bodenplatten

 

Nicht ganz so fix geht es dann, wenn ein ganzer Gartenweg mit Bodenplatten gestaltet werden soll. Hier bedarf es etwas an Füllmaterial und auch einiges an Werkzeug sollte zur Hand sein. Zuerst sollte der Verlauf der Bodenplatten mit Hilfe von Holzpflöcken und einer Richtschnur abgesteckt werden. Sind die Bodenplatten zu breit, können sie im Baumarkt zugeschnitten werden. Nun wird das Erdreich ausgehoben.

 

Gegraben wird etwa 20 cm tief, dann folgt eine 15 cm hohe Schicht Schotter, die in die Aushebung hineingeschüttet wird. Dies ist wichtig, damit die Bodenplatten nicht direkt auf der Erde aufliegen und sich darunter Wasser stauen kann. Auf den Schotter folgt zusätzlich noch etwas Splitt. Bevor die Platten nun verlegt werden können, wird das Füllmaterial noch begradigt. Dann folgen die Bodenplatten.

 

Eine Wasserwaage hilft hier, dass die Bodenplatten auch auf gleicher Höhe verlegt werden. Als Abschluss wird noch Sand auf die Bodenplatten gestreut, anschließend in die Fugen eingekehrt mittels eines Besen und nass gemacht. Dies sorgt für einen festen Sitz der Platten.

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